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Öl-Abwehrzug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Lüneburg übt auf der Elbe bei Hohnstorf

Knapp eineinhalb Jahre sind vergangen, mit Corona und ohne Übung. So geht es vielen freiwilligen Feuerwehren. 
Seit des ersten Lock-Downs wurden immer mehr Übungsdienste gestoppt und alles auf den Einsatzdienst reduziert, um die Leitungsfähigkeit der Feuerwehren sicherzustellen.

Von dem Ausfall der Übungsdienste waren nicht nur die einzelnen Ortsfeuerwehren betroffen, sondern auch die Zusammenschlüsse dieser in der Kreisfeuerwehrbereitschaft. So übte der ÖL-Abwehrzug des Landkreises am 24.09.2021 auch erstmalig seit dem Lockdown wieder.
Angenommene Lage: Auf der Elbe in Hohnstorf - höhe Schulweg, ist ein Boot havariert - es treten Betriebsstoffe aus.

Hier kommt nun der ÖL-Abwehrzug der Kreisfeuerwehr Bereitschaften in Lüneburg zum Einsatz. Mittels ÖL-Sperre wird versucht die auslaufenden Stoffe gezielt zu lenken und einzufangen, um sie dann von einer Spezialfirma abpumpen zu lassen und somit einen Schaden für das Gewässer abzuwehren.

Die ÖL-Sperre wird so ziemlich bei allen Feuerwehren geübt, an denen ein Fluss oder größeres Gewässer im Einsatzgebiet ist. Allerdings erfordert eine Öl-Sperre auf einem Fluss wie der Elbe ein deutlich höheres Maß an Koordination, Material und Personal.

Die Breite der Elbe sowie die Fließgeschwindigkeit machen das Legen einer ÖL-Sperre weitaus schwieriger als z.B. in der Ilmenau.
Die Feuerwehren aus Artlenburg, Breeze, Hohnstorf und Walmsburg übten das Kranen der Boote, Legen der ÖL-Sperre und führen der Sperre mittels Scherrbrett.

Insgesamt dauerte die Übung ca. 1 1/2 Stunden an und wurde kurz nach Einbruch der Dunkelheit erfolgreich beendet.


Bericht: Malte Schad, KPW-V Lüneburg
Bild: Malte Schad, KPW-V Lüneburg

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